Tajine


Unser Reizthema heute: Tajine

Tajine? Ist das der Flughafen von Algier? Weit gefehlt. Tajine bezeichnet ein Gericht und zugleich auch das Kochgeschirr, welches dabei Verwendung findet. Eine Tajine ist quasi der Maghreb-Römertopf – ein dermaßen nutzloses Gefäß, dass mir die Wut zu den Ohren herausdampft.
Dieser vor 4000 Jahren von einem von den Ohren aufwärts gelähmten Beduinen designte Topf kann gar nichts! Er darf nur langsam erhitzt werden, sonst zerspringt er. Man kann in ihm also nichts anbraten. Gleichwohl erfordern ALLE Tajine-Rezepte, dass man das Zeug, was man da hereintun will, vorher anbrät. Also brate ich den Krempel an und fülle ihn dann um, damit er sich noch eine Stunde dämpfen lässt? Wie wär’s damit, gleich einen Kochtopf zu benutzen?
Und die Gerichte werden ja sooo toll, wenn sie schonend in diesem kleinen Scheißtopf gegart werden. Von wegen. Das Ding versucht auf wahnhaft ineffiziente Weise, eine Lücke zwischen Bräter und Bambus-Dämpfkorb zu schließen, die wirklich nicht geschlossen werden muss.

Das Ding ist einfach völlig nutzlos. Am besten, man benutzt es zur Aufbewahrung seiner Zwiebeln, zu mehr ist es echt nicht gut. Ernsthaft.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Opodo

Die Geschichte von Karl Kartoffel

Bjärnum-Haken, klappbar