Manchester

Unser Reizthema heute: Manchester

Eigentlich wollte ich heute über etwas anderes schreiben, denn die letzten Tage bieten einfach zu viele Steilvorlagen.

Ich wollte zum Beispiel über Heiko Maas schreiben, den bleichen Schnösel ohne Rechtsempfinden, den Superstar des Linksextremismus, den Umerzieher der Nation, über sein Meinungsfreiheitsbeschränkungsgesetz und die schlappe deutsche Justiz, vor der kein Bösewicht weltweit erzittert. Ich hätte ein tolles Feindbild gemalt.

Ich wollte mich über Iris Gleicke auslassen, die adipöse Gruselguste aus dem Wahrheitsministerium, die eine Studie zu Rechtsextremismus in Ostdeutschland in Auftrag gegeben hat, die allerdings, wie sich schnell herausstellte, gefälscht und getürkt war, weil nur zwei Terroristen aus dem Führungskader der Antifa, Baseballschläger-Ronny aus Cottbus und diverse imaginäre Freunde von Iris zu Wort gekommen sind. Wäre ein super Post gewesen.

Gerne hätte ich auch über die dreiste Wahlfälschung in NRW berichtet, wo sich herausgestellt hat, dass man einen Haufen Stimmen für die AfD „aus Versehen“ für ungültig erklärt hat. Jetzt, wo das aufgeflogen ist, gibt’s gleich fast ein Prozent mehr für die blauen Strategen. Ich wette, da hatten die Wahlhelfer von der Antifa schön die Finger im Spiel. Und keinen juckt‘s.

Ich hätte schreiben können über dieses ekelhafte Angebiedere an die Türkei in Sachen EU-Beitritt. Scheinbar meint man, eine weitere Diktatur würde ganz gut zu Europa passen. Ich hätte mich gewundert, wieso man zeitgleich die Briten nicht schnell genug loswerden kann.

Ich wollte ein paar Worte über Indonesien verlieren, wo ein islamischer Staat schon Realität geworden ist, wo stellenweise Stockschläge verteilt werden, wenn man ein Bier zischt, und wo ein schwules Paar öffentlich ausgepeitscht wurde, weil es – surprise, surprise - schwul ist.

Aber dann gab es diesen Terroranschlag in Manchester, wo einer dieser Dreckshurensöhne sich inmitten von Kindern und Jugendlichen gesprengt hat. Das ist schlimm, wirklich schlimm. Und am Schlimmsten ist, dass es kaum noch einen juckt. Da lohnt es nicht die Mühe, sich über alle die Themen aufzuregen, die ich aufgezählt habe. Es wird weitere Anschläge geben, man wird uns weiter ins Gesicht spucken, die Puppenspieler werden uns abzulenken versuchen und diese als Religion getarnte Geisteskrankheit und ihre Degenerierten Anhänger werden uns weiter ins Verderben stürzen.

Ich halte jetzt aber besser die Fresse, sonst werde ich noch bald deportiert. Vielleicht an einen Ort, wo ich mich besser konzentrieren kann, um die Fehler in meinem Denken zu erkennen. Ernsthaft.

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