Ein Europa für alle
Unser Reizthema heute: Ein Europa
für alle.
Ich habe eine Einladung erhalten
zu einer besonders schönen Veranstaltung, die sich mit den wirklich drängenden
Problemen unserer Zeit befasst. Ich lasse das einfach mal wirken:
- „Nationalisten und Rechtsextreme wollen mit der Europawahl das Ende der EU einläuten.“ Und Linke wollen mit Demonstrationen, gewalttätigen Übergriffen und realitätsleugnender Propaganda das Ende des Rechtsstaats einläuten.
- „Wir lassen nicht zu, wenn der Rechtsstaat und unabhängige Gerichte angegriffen werden.“ Zum Beispiel durch türkische Hochzeitskorsos, die die Autobahn blockieren. Oder durch kurdische oder albanische Drogendealer, die mit dicken Karren umherfahren, nebenbei noch Hartz IV kassieren und keiner kann was unternehmen. Oder durch Familienclans, die organisiert Straftaten begehen, ihr Geld in Shisha-Bars, Friseuren und Wettbüros waschen und Gerichte und Zeugen einschüchtern.
- „Wir apellieren an alle Bürger*innen.“ Da ist es wieder, das Gendersternchen als ideologisches Kampfsymbol der naiven Vernunftverweigerer.
- „Solidarische Gemeinschaft.“ Solidarisch ist auch so ein alberner Framing-Begriff. Ich bin auch solidarisch, allerdings eher mit den Opfern der oben beschriebenen Kriminalität als mit den Tätern.
- „Statt im Menschen im Mittelmeer ertrinken zu lassen…“ Ich bin total für Seenotrettung, allerdings dürfen die geretteten dann gerne wieder in Lybien von Bord gehen. Das Asylrecht wie es eigentlich mal gedacht war gilt für Ausnahmefälle, nicht für ganze Subkontinente.
- „Vielfalt von Lebensentwürfen“ und „Lebendige Zivilgesellschaft“. Schwul, lesbisch, ein bisschen von beidem, alles ok, aber „pre-fluid trans-homo interstellar metro“ ist kein Geschlecht. Und was zur Hälle soll denn bitte eine Zivilgesellschaft sein? Das Gegenteil der Militärgesellschaft?
- „Gegengewicht zum massiven Einfluss der Konzerne.“ Schon Scheiße, so ein angenehmes Leben mit iPhone, Amazon und Google Maps. War früher bestimmt besser, als Festnetzgespräche nach Haupt- und Nebenzeit abgerechnet wurden und keiner wusste, der Musikladen um die Ecke eh nie die CD hatte, die man haben wollte, und keiner wusste, was Tofu ist.
- „Allen Menschen wir ein Leben frei von Armut garantiert.“ Aha, und wie? Armut ist immer realtiv. Gleichheit heißt gleiche Chancen für alle, nicht gleiche Ergebnisse.
Ich denke, mehr muss ich nicht
ins Detail gehen. Jedes Wort, jede leere Phrase brüllt förmlich „Schwachsinn!“
Nun werfen wir mal einen Blick
auf die Unterstützer dieser überaus nutzbringenden Veranstaltung:
U.a. hätten wir da nämlich:
- Attac – so eine Art Antifa
- Campact – auch so eine Art Antifa
- Mehr Demokratie – noch mehr Antifa
- ProAsyl – klar was die machen und wofür die sind, auf jeden Fall nicht contra Asyl.
- Seebrücke – das ist die Schlepperorganisation, die jeden, der zwei Meter vom lybischen Strand weggkommt, nach Europa fährt.
- Naturfreunde – sollten lieber beim Thema Umwelt bleiben, benutzen aber auch Gendersternchen und unterstützen die Enteignung der Deutschen Wohnen.
- Die Vielen – so eine Art #unteilbar, oder #unheilbar.
- DGB – sowieso immer Schirmherr jeder Demo, auf der potenziell die Barrikaden brennen.
- Diakonie Hamburg – Christen für mehr Islam.
- Und natürlich Omas gegen Rechts, die vielleicht extremste und härteste Untergrundorganisation der Linken.
Also, ernsthaft: Wer kann den diesen Aufruf
ernstnehmen? Wer geht zu so etwas hin? Wie kann man nicht merken, für welche
Kampagne man hier missbraucht werden soll?
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