Der Coronavirus
Unser Reizthema heute: Der Coronavirus.
Es braucht nur eine Pandemie, um die Welt wieder ein bisschen auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Und auf einmal werden auch im antiautoritären Deutschland wieder Anweisungen befolgt, und der picklige Steineschmeißer, der gestern noch über den angeblichen Polizeistaat geschimpft hat, backt heute kleine Brötchen, wenn der grimmige Türsteher beim Rewe ihm seinen Einkaufwagen zuteilt.
Um es vorwegzunehmen: ich werde über keine Regierung herziehen, nicht über unsere, nicht über die USA; nicht über China. Ich denke, Deutschland macht eine den Umständen entsprechend passable Figur, nicht besser oder schlechter als andere Länder. Der Spagat zwischen dem Wachkoma für die Wirtschaft und der Eindämmung der Krankheit ist schwierig. In ein paar Monaten werden wir sehen, wohin uns das gebracht hat – ob alle unsere Kneipen und Geschäfte pleite sind, was mit den Preisen passiert, ob es Entlassungen gibt, wer Gewinner und Verlierer ist.
Das schönste: die Verwachsenen aus der zweiten Reihe, die sonst nur Dünpfiff von sich geben, egal ob Greta, Bärbums, Klipping, Ramelov oder Kevin Kühnbert, bekommen keine Bühne mehr. Dafür werden mal wieder Entscheidungen getroffen, es wird regiert, und es gibt viel Aufmerksamkeit für Experten. Und siehe da, unsere Kanzlerin lebt ja doch noch!
Dieser SARS-Coronavirus 2, der die „Corona Virus Disease 2019“ auslöst (Namensgeber für Viren und Krankheiten geben sich echt keine Mühe), wurde in Asien vermutlich ganz gut gehandhabt, weil die Erfahrung mit solchen Dingern haben. Die Frage bleibt, warum er sich diesmal so weit ausgebreitet hat – Cover-Up der Chinesen? Die lange Inkubationszeit? Hat man ihn einfach unterschätzt?
Ich jedenfalls würde mir das Ding lieber nicht einfangen. Und ich frage mich ernsthaft, ob unsere Maßnahmen am Ende etwas bringen. Tatsächlich hat ja schon einmal jemand genau darüber nachgedacht (https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf, sehr lesenswert ab Seite 55), und lag gar nicht so falsch. Aber was ist in einem Monat? Geht das Leben dann normal weiter? Schießen dann nicht wieder die Infektionen durch die Decke, wenn die Leute nachholen wollen, was ihnen im Moment verwehrt bleibt? Ich bin gespannt.
Natürlich werden wir aber auch jetzt wieder ein bisschen verarscht. Denn wenn jemand sagt „Es gibt keinen Grund zur Panik“, dann gibt es ziemlich sicher mindestens einen Grund zur Panik. Zum Beispiel die Tatsache, dass nirgendwo ein anständiger Mundschutz mehr zu bekommen ist. Hätten wir alle mal lieber vorgesorgt, anstatt uns über die Asiaten lustig zu machen.
"Die Versorgung ist gesichert." Aha. Die Regale in allen Supermärkten werden immer leerer. Und wo sie voll sind (Gemüse), ziehen die Preise an. Bloß die Ladenhüter wie Pfefferminzschokolade oder Sojamilch bekommt man noch. Ich werde nie wieder Klopapier oder Taschentücher kaufen können. Und jetzt wird man noch gezwungen, einen Einkaufswagen mitzunehmen. Da kann ich dann zusätzlich zu den Viren, die da am Griff kleben, noch die Erreger von meinen rotz- und kackeverschmierten Fingern beisteuern.
Wir alle haben über Prepper gelacht. Ich selbst habe maximal mit einer Zombieapokalypse gerechnet, oder so einer Tribute-von-Panem-Situation. Der Plünderer kann sich warm anziehen, wenn ich mit selbstgeschnitztem Pfeil und Bogen und unabgewischtem Arsch auf meiner Veranda Wache halte.
Aber wenn der Scheiß hier vorbei ist, werde ich auch zum Prepper. Hardcore. Scheiß auf Elektrizität und fließendes Wasser - nur Klopapier zählt, ernsthaft.
Es braucht nur eine Pandemie, um die Welt wieder ein bisschen auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Und auf einmal werden auch im antiautoritären Deutschland wieder Anweisungen befolgt, und der picklige Steineschmeißer, der gestern noch über den angeblichen Polizeistaat geschimpft hat, backt heute kleine Brötchen, wenn der grimmige Türsteher beim Rewe ihm seinen Einkaufwagen zuteilt.
Um es vorwegzunehmen: ich werde über keine Regierung herziehen, nicht über unsere, nicht über die USA; nicht über China. Ich denke, Deutschland macht eine den Umständen entsprechend passable Figur, nicht besser oder schlechter als andere Länder. Der Spagat zwischen dem Wachkoma für die Wirtschaft und der Eindämmung der Krankheit ist schwierig. In ein paar Monaten werden wir sehen, wohin uns das gebracht hat – ob alle unsere Kneipen und Geschäfte pleite sind, was mit den Preisen passiert, ob es Entlassungen gibt, wer Gewinner und Verlierer ist.
Das schönste: die Verwachsenen aus der zweiten Reihe, die sonst nur Dünpfiff von sich geben, egal ob Greta, Bärbums, Klipping, Ramelov oder Kevin Kühnbert, bekommen keine Bühne mehr. Dafür werden mal wieder Entscheidungen getroffen, es wird regiert, und es gibt viel Aufmerksamkeit für Experten. Und siehe da, unsere Kanzlerin lebt ja doch noch!
Dieser SARS-Coronavirus 2, der die „Corona Virus Disease 2019“ auslöst (Namensgeber für Viren und Krankheiten geben sich echt keine Mühe), wurde in Asien vermutlich ganz gut gehandhabt, weil die Erfahrung mit solchen Dingern haben. Die Frage bleibt, warum er sich diesmal so weit ausgebreitet hat – Cover-Up der Chinesen? Die lange Inkubationszeit? Hat man ihn einfach unterschätzt?
Ich jedenfalls würde mir das Ding lieber nicht einfangen. Und ich frage mich ernsthaft, ob unsere Maßnahmen am Ende etwas bringen. Tatsächlich hat ja schon einmal jemand genau darüber nachgedacht (https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf, sehr lesenswert ab Seite 55), und lag gar nicht so falsch. Aber was ist in einem Monat? Geht das Leben dann normal weiter? Schießen dann nicht wieder die Infektionen durch die Decke, wenn die Leute nachholen wollen, was ihnen im Moment verwehrt bleibt? Ich bin gespannt.
Natürlich werden wir aber auch jetzt wieder ein bisschen verarscht. Denn wenn jemand sagt „Es gibt keinen Grund zur Panik“, dann gibt es ziemlich sicher mindestens einen Grund zur Panik. Zum Beispiel die Tatsache, dass nirgendwo ein anständiger Mundschutz mehr zu bekommen ist. Hätten wir alle mal lieber vorgesorgt, anstatt uns über die Asiaten lustig zu machen.
"Die Versorgung ist gesichert." Aha. Die Regale in allen Supermärkten werden immer leerer. Und wo sie voll sind (Gemüse), ziehen die Preise an. Bloß die Ladenhüter wie Pfefferminzschokolade oder Sojamilch bekommt man noch. Ich werde nie wieder Klopapier oder Taschentücher kaufen können. Und jetzt wird man noch gezwungen, einen Einkaufswagen mitzunehmen. Da kann ich dann zusätzlich zu den Viren, die da am Griff kleben, noch die Erreger von meinen rotz- und kackeverschmierten Fingern beisteuern.
Wir alle haben über Prepper gelacht. Ich selbst habe maximal mit einer Zombieapokalypse gerechnet, oder so einer Tribute-von-Panem-Situation. Der Plünderer kann sich warm anziehen, wenn ich mit selbstgeschnitztem Pfeil und Bogen und unabgewischtem Arsch auf meiner Veranda Wache halte.
Aber wenn der Scheiß hier vorbei ist, werde ich auch zum Prepper. Hardcore. Scheiß auf Elektrizität und fließendes Wasser - nur Klopapier zählt, ernsthaft.
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