Die nächste Flüchtlingswelle
Unser Reizthema heute: Die
nächste Flüchtlingswelle
Aktuell ist ja Coronavirus das
Thema der Stunde. Ich könnte wohl was darüber schreiben, aber ich bin ja auch
kein Arzt, also halte ich besser die Fresse. Vielleicht animiert das andere, es
mir gleichzutun.
Aber Epidemien treten ja in
Wellen auf, und Flüchtlinge offenbar auch. Und mit dieser Überleitung sind wir
bei der aktuellen Situation an der griechischen Grenze zur Türkei.
Kurzer Rückblick: aus irgendwelchen
Gründen ist Krieg in Syrien. Soweit ich das verstehe, kämpfen islamistische
Rebellen gegen das Regime von Diktator Assad – also beide Seiten sind nicht
ganz knusper. Während Putin seinen Kumpel Assad unterstützt (wofür es bestimmt
zahlreiche Gründe gibt), unterstützt Erdogan die andere Seite. Der Islamhitler
vom Bosporus macht ja sowieso jede Menge verrücktes Zeug, vom inszenierten
Putschversuch über Kurden diskriminieren bis hin zu Deutschland vollpöbeln und
kräftig an seinem neuen Osmanischen Reich basteln.
Dann war da noch der Islamische
Staat, die waren wohl so eine zweite Rebellengruppe, hab ich jetzt auch nicht richtig
verstanden, bisschen wie Starcraft im Multiplayer mit 5 Parteien, jeder gegen
jeden und keiner weiß warum. ISIS waren jedenfalls die mit dem größten
Dachschaden. Aber die sind nun wohl erstmal raus, besiegt oder gerade medial
nicht interessant.
Jedenfalls war das einer der Gründe
für den großen Ansturm von Migranten 2015. Da waren natürlich nicht nur Syrer
bei, auch Nordafrikaner, Sudanesen, Eritreer, usw. Also weil in Syrien Krieg
war, ist auch jeder andere, bei dem zuhause fließendes Wasser und öffentliche
Sicherheit nicht ganz den gängigen Standards entsprachen, losgetigert Richtung
Europa. Nun kann man das verstehen, aber irgendwo muss man eben auch sagen:
bringt erstmal euren eigenen Staat in Ordnung, denn hier können wir auch nichts
mit euch anfangen. Hat man aber nicht,
stattdessen hat man sie durchgewunken, „Refugees welcome!“ gerufen, und nun
sind sie halt da. Das die größtenteils nicht sonderlich gebildet sind,
kulturell massive Anpassungsschwierigkeiten haben und deshalb von Sozialleistungen
leben, hat offenbar keinen gestört. Aber wer den ganzen Tag in seinem
Containerheim sitzt, gerade genug Kohle kassiert, aber auch keinen roten Faden
für den Alltag hat, kommt wohl leicht auf blöde Gedanken, und so sind die
Geschichten erfolgreicher Integration bis heute die Ausnahme.
Hätte man mal in den
einschlägigen Gesetzen nachgelesen, bevor man das Maul aufgemacht hätte, dann hätte
es nur eine Möglichkeit gegeben: Grenzen verteidigen, vermutlich gewaltsam.
Wollte man aber nicht, irgendwie waren damals ja schon genug Verstrahlte
unterwegs, die meinten, eine Welt ohne Grenzen könne funktionieren und man
müsse die Neuankömmlinge nur mal zu Kaffee und Kuchen einladen, dann würden die
ihre Scharia schon vergessen. Die Lage war klar: entweder Grenze zu – dann gibt’s
halt unschöne Bilder – oder Sozialleistungshahn zu, every man for himself
quasi, dann gibt’s ein paar unschöne Szenen vor dem Jobcenter. Das beides zugleich
nicht geht, erschließt sich jedem Menschen mit IQ über Zimmertemperatur. Da
aber ein Großteil der Wähler offenbar nicht so schlau ist, hat Merkel verfügt,
dass beides gehen muss, und seitdem durfte quasi jeder kommen, und wer erstmal
hier war, der blieb auch, denn die Abschiebungszahlen sind nach wie vor
lächerlich gering. Unterstützt wurde diese unsägliche Politik der
Selbstzerstörung von einem umfassenden Linksruck - der Medien, der Parteien,
sowie der hofierten NGOs, die auch noch dafür sorgten, dass jeder, der keinen Lottoschein
alleine ausfüllen kann, Klage gegen seien Asylbescheid erheben konnte.
Hat sich an der Situation seitdem
etwas geändert? Nein. Es kommen immer noch Menschen nach. Sie bekommen immer noch
Sozialleistungen. Es wird immer noch fast keiner abgeschoben. Der Zeitgeist ist
immer noch scharf links, und nach den letzten Kapriolen um die
Ministerpräsidentenwahl in Thüringen und dem Ringen um den CDU-Parteivorsitz
ist auch kein Umdenken in Sicht.
Damals, 2015, gab es viel Schelte
für Viktor Orbán, der als einer der wenigen wohl vor blindem Aktionismus mal
ins Gesetz geguckt und konsequent die EU-Außengrenze verteidigt hat. Das fand
man hier nicht gut. Also musste die EU außerhalb verteidigt werden, so wie man
in der Spielhalle einen finsteren Albaner anheuert, um dem Nachbarn mit dem
lauten Rsenmäher die Beine zu brechen. Hauptsache nicht selber die Hände
schmutzig machen.
Also macht man einen Deal mit dem
Sultan der Türkei, sagte ihm was auch immer zu, ich schätze irgendwas zwischen
EU-Annäherung, Freizügigkeit und viel viel Kohle, damit er die Flüchtlinge
schön im eigenen Land verkloppt. Bzw. kam es da möglicherweise gar nicht zu Gewalt,
weil sich keiner mit den Truppen dieses Typen anlegen wollte, denn die lassen
sich bestimmt nicht auf der Nase herumtanzen. Das schien auch einigermaßen zu
funktionieren. Ein paar andere kamen noch über Lybien mit dem Boot, wo sie dann
von einem Schiff voller Linksextremer bis Italien weitergeschleppt wurden. Dann
konnte man dann den Salvini prima für seine Unmenschlichkeit schelten und sich für
seine tollen moralischen Prinzipien weiter abfeiern.
Nun kommt es, wie es kommen musste:
Krieg in Syrien läuft nicht so, Erdogan unzufrieden, also erpresst er die EU,
in dem er die Horden festgehaltener Flüchtlinge Richtung Griechenland schickt.
Prost Mahlzeit.
Ich bin gespannt. Deutschland ist
politisch ein Hühnerhaufen, die Kanzlerin regiert schon lange nicht mehr –
außer der Demokratierumkehrung in Thüringen hat man lange nichts mehr von ihr
gehört. Gerade jetzt erwarte ich eine Anführerin, die vorangeht, klare Ansagen
macht, und halt ihren Scheiß regelt. Bzw. unser aller Scheiß. In den anderen
EU-Ländern sieht es etwas anders aus. Der Ostblock fand die ganze Idee mit den
Flüchtlingen schon von Anfang an dämlich. Griechenland und Italien haben sicher
auch die Schnauze voll. Macron spricht auch schon offen von der notwendigen
Rückeroberung islamisierter Viertel, vielleicht wandelt sich auch bei den Franzosen
der Zeitgeist. Und die Österreicher wollen diesmal auch nicht tatenlos zusehen.
Ob das etwas ändert? Ob die anderen EU-Staaten diesmal richtig und konsequent
handeln, egal was Deutschland für einen Unsinn verzapft? Ob Deutschland wieder
sagt: „Ok Jungs, fahrt die Tore hoch und schickt sie alle zu uns durch!“?
Ich bin echt gespannt. Aber ich
ahne nichts Gutes, ernsthaft.
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