Gender-Scheiße
Unser
Reizthema heute: Gender-Scheiße
Das
ewige Geschrei, es müsse etwas für die Gleichstellung der Frau
getan werden, und die ewigen Versuche, es bis zur Lächerlichkeit zu
überziehen, haben nach der Bestellung von
Frauenbevorzugungsbeauftragtinnen und der Frauenquote nun einen neuen
Höhepunkt gefunden: Denn unter den ganzen Nutzlosen, die
vorzutäuschen versuchen, ihre ausgedachten „Gender Studies“
wären eine Wissenschaft, gibt es welche, die sich jetzt das Thema
Sprache vorknöpfen.
Mittlerweile
hat fast jede Institution eine Broschüre herausgebracht, die einen
Titel trägt wie „Leitfaden für eine geschlechterneutrale
Sprache“. Der Inhalt ist immer gleich, offenbar weil alle
voneinander abschreiben, und heute herhalten müssen die
„Empfehlungen der Gleichstellungsbeauftragten der Universität zu
Köln“. Was da drinsteht, ist so daneben, dass ich es eigentlich
gar nicht kommentieren muss. Ich fange mal an zu zitieren:
„Untersuchungen
haben gezeigt, dass [...] wir mit unseren Redegewohnheiten – die
sprachlich manchmal sogar falsch sind – Macht ausüben und
bestehende, aber überholte Machtverhältnisse erneut bestätigen.“
Ah
ja.
„Die
Verwendung sogenannter „generischer Maskulina“, das heißt
männlicher Personenbezeichnungen, bei denen Frauen gleichermaßen
mitgemeint sind, ist (historisch) gebräuchlich. Es ist nachgewiesen,
dass Frauen in solchen Formulierungen jedoch wesentlich seltener
mitgedacht werden und sich weniger angesprochen fühlen, als sie
tatsächlich beteiligt sind.“
Frauen
werden also nicht richtig mitgedacht. So so.
„Häufig
finden sich Texte, in denen generische Maskulina durchgängig
verwendet werden und in denen in einer vorausgehenden,
verallgemeinernden Klausel erklärt wird, dass Frauen mitgemeint
seien. Dieses Mittel wird zumeist der Einfachheit halber gewählt, um
nicht den gesamten Text überarbeiten zu müssen.
„Soweit
personenbezogene Bezeichnungen in männlicher Form aufgeführt sind,
beziehen sie sich auf beide Geschlechter in gleicher Weise.“
Eine
solche Klausel entspricht nicht dem § 4 des
Landesgleichstellungsgesetzes!
Es
wurde nachgewiesen, dass diese nicht „dazu veranlasst, Frauen
gedanklich einzubeziehen, sondern […] im Gegenteil davon entlastet,
gegen eine Frauen benachteiligende Wirkung des generischen
Maskulinums anzudenken.“
Ok,
ruft die Speech Police, jemand hat gegen das
Landesgleichstellungsgesetz verstoßen! Denn er hat sich nicht an
folgende Beispiele gehalten:
Normal:
„Der Autor trägt die Verantwortung für eine
fehlerfreie Textgestaltung.“
Daneben:
„Die Autorin/Der Autor trägt die
Verantwortung für eine fehlerfreie Textgestaltung. (verkürzte
Paarform)“
Normal:
„Ein Student lernt dabei, wissenschaftliche Ergebnisse zu
verteidigen
Daneben:
„Ein/e Student/in lernt dabei, wissenschaftliche
Ergebnisse zu verteidigen und überzeugend darzustellen.
(Zusammenziehen mit Schrägstrich)“
Normal:
„Der Dekan informiert das Rektorat über die
Verwendung der Mittel.“
Daneben:
„Der/Die Dekan(in) informiert das Rektorat über die
Verwendung der Mittel. (Klammersetzung)“
Aber
beachte bei letzterem: „Gegen den Gebrauch von Klammern kann
angeführt werden, dass das Femininum als sekundär wahrgenommen
wird, da diese Form dem Anspruch der Symmetrie nicht gerecht wird.“
Alter.
Weiter geht’s:
„Das
Binnen-I wird insbesondere im akademischen Bereich verwendet. Es wird
teilweise nicht als generische Variante gedeutet, sondern als eine
abgekürzte Beidnennung. Da es phonologisch und graphisch dem
Femininum nahe steht, kann es zu einer stärkeren mentalen
Repräsentanz von Frauen und nicht zu einer gedanklich symmetrischen
Geschlechterverteilung führen. Dies kann auch daran liegen, dass es
häufig als „politisch korrekter Hinweisreiz“ wahrgenommen wird.
Daher kann das Binnen-I eine Signalfunktion ausüben, um die
Beteiligung von Frauen hervorzuheben. Großschreibungen im
Wortinneren entsprechen jedoch nicht den geltenden Regeln der
Rechtschreibung.“
Manche
Menschen haben echte Probleme... Noch ein paar Beispiele, wie's
richtig geht? Ok:
Normal:
„Der Einzelne und seine Freiheit“
Daneben:
„Der einzelne Mensch und seine Freiheit“
Normal:
„Studenten“
Daneben:
„Studierende“
Normal:
„Lehrer“
Daneben:
„Lehrende (oder auch: Lehrpersonen/Lehrkräfte)“
Normal:
„Interessenten“
Daneben:
„Interessierte“
Normal:
„Jeder macht mal einen Fehler.“
Daneben.
„Alle machen mal einen Fehler. Oder: Jede und
jeder macht mal einen Fehler.“
Normal:
„Gesucht wird jemand, der sich sozial engagiert.“
Daneben:
„Gesucht wird jemand mit sozialem Engagement.“
Normal:
„Manch einer mag diese Musik.“
Daneben:
„Manche mögen diese Musik.“
Normal:
„Hier ist der Rat eines Fachmanns gefragt.“
Daneben:
„Hier ist fachkundiger Rat gefragt.“
Normal:
„Kundenberatung“
Daneben:
„Beratung der Kundschaft“
Normal:
„Anwaltskosten“
Daneben:
„Kosten für die Rechtsvertretung“
Verdammte
Axt, da fällt mir jetzt auch nicht mehr viel ein. Man lasse sich das
mal auf der Zunge zergehen... Entschuldigung: Verdammter Lockenstab,
Personen, die dies gelesen haben, sollten sich das mal auf einem
Körperteil ihrer Wahl zergehen lassen.
Auf der Seite www.frauensprache.com hat sich sogar ein
Menstruationskreis zusammengefunden, der dem Ganzen noch die Krone
aufsetzt. Denn da wird folgendes vorgeschlagen:
Aus
„Das Mädchen hat seine Mappe vergessen. Deshalb musste es noch
einmal zur Schule zurück.“ soll „Das Mädchen hat ihre
Mappe vergessen. Deshalb musste sie noch einmal zur Schule zurück.“
werden. Herzlich willkommen im Kurs für mit deutscher
Rechtschreibung unvereinbare Vaginalgrammatik.
Aber
es wird noch mehr gejammert:
„Weniger
offensichtlich, ständig gebraucht, aber sehr fragwürdig sind
Äußerungen wie: "Sie bekommt ein Kind von ihm." Dieser
Ausdruck klingt wie "Sie bekommt eine Waschmaschine von ihm."
Der Satz impliziert, dass der Mann der Frau ein fertiges Produkt
übergibt, zu dem sie nichts beigesteuert hat. Die Tatsache, dass die
Frau neun Monate lang eine ordentliche körperliche Leistung
vollbracht hat, damit das Kind überhaupt entstehen kann, wird
verschwiegen (Oder vergessen?). Der Beitrag des Mannes wird
überbewertet, die Leistung der Frau wird ignoriert.“
Aha.
„Ebenso
abwertend und in ihrer Auswirkung noch gravierender sind einige
Bezeichnungen für weibliche Geschlechtsorgane, zum Beispiel die
"Schamlippen". Wofür müssen Frauen sich da schämen? Das
Wort "Scham" hat denselben sprachlichen Ursprung wie
"Schande"! (Vorschlag: Venuslippen)“
Ich denke, das kann ich einfach unkommentiert stehen lassen. Keine Ahnung, welcher normaldenkende Mensch sich in dieser Kackscheiße wiederfindet. Als dürften Frauen hier nicht Autofahren, wählen gehen oder arbeiten. Haben wir keine richtigen Probleme???
Dieser Rapper hier bringt's auf den Punkt:
https://www.youtube.com/watch?v=EfTS88syIt8
Ernsthaft. Leute.
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