Kopftuchverbot
Unser Reizthema heute: Kopftuchverbot.
Es ist soweit: das Bundesverfassungsgericht hat das Kopftuchverbot für Lehrerinnen gekippt, wie die gemeine reißerische Presse es formuliert.
Genauer sagen die albern verkleideten alten Männer in rot, dass das Schulgesetz nicht zur "Darstellung christlicher und abendländischer Bildungs- und Kulturwerte oder Traditionen" dienen darf, sondern alle Religionen gleich behandeln muss, z.B. den Islam. In der Konsequenz müssen dann aber auch die Jünger der blutrünstigen Kali oder der schweriner Kannibalenkult ihre Abzeichen im Lehramt tragen dürfen.
Angeblich gebe es keine "tragfähige Rechtfertigung" für eine Bevorzugung der christlichen oder jüdischen Religion. Außer der natürlich, dass der Islam kacke ist, weil er in seiner Entwicklung 1000 Jahre hinter den anderen Religionen herhinkt und nur Terror und Unterdrückung fabriziert.
Es ist ja nicht so, dass Bundestag und Bundesrat nicht einfach die Verfassung ändern könnten. Sie könnten sagen (zumindest zu zwei Dritteln): keine Symbole der Unterdrückung in öffentlichen Ämtern! Das wär mal was. Da würden aber einige blöd gucken.
Soll jeder sich privat verkleiden dürfen wie Sub-Zero aus Mortal Kombat, mir egal, aber wer den Staat repräsentiert, sollte das gute alte Deutschland repräsentieren, mit all seiner grummelig-spießigen Ordentlichkeit, seinen Wirtschaftswunderwerten und seiner Freiheit, nicht den Islamischen Staat, der ja amtlich gar nicht geht. Bei den Lehrern fängt es an, aber vielleicht sitzt man auch bald in Burka im Bürgeramt, oder im Gerichtssaal. Oder eine Polizistin mit Kopftuch, das wär mal was.
Wenn es soweit ist, setzte ich mir mein Nudelsieb auf den Wirsing und preise das fliegende Spaghettimonster. Und wehe, wenn mir das einer verbieten will. Dann wird er zu spüren bekommen, wie große die nudelige Macht des Einen ist! Ernsthaft.
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