Brexit

Unser Reizthema heute: Brexit.

Es ist soweit: Großbritannien verabschiedet sich aus der EU und verlässt das sinkende Schiff. So richtig haben die ja aber eigentlich auch nie mitgemacht, ohne Euro und so.

An dieser Stelle gibt es lauten Applaus von Klopsi für die vernünftige Entscheidung! Ich hoffe, weitere Staaten, die noch ein bisschen Souveränität übrig haben, werden folgen. Nur Deutschland sicher nicht. Deutschland wird allein alle Probleme der Welt lösen wollen. In 10 Jahren sehe ich eine EU aus Deutschland, Albanien, Tschetschenien und der Türkei.

Spannend zu beobachten war ja die mediale Gehirnwäscheaktion in den letzten Tagen und Wochen: die Wirtschaft wird zusammenbrechen. Es gibt einen Börsencrash. Die europäische Idee wird sterben. Wir werden alle Hunger und Not leiden. Man könne genau ausrechnen, wieviel der Brexit jeden einzelnen kosten würde.
Man bedenke aber: diese Propagandaidioten sind dieselben, die schon genau ausrechnen konnten, wie Griechenland zu retten ist, und dass es besser sei, ihnen zu helfen, als sie aus dem Euro rauszuwerfen. Das war alles vor dem zweiten, dritten und vierten Hilfspaket.
Dieselben Stimmen haben jahrelang über leere Kassen gemeckert, wenn es um Bildung, Sicherheit oder sonstwas ging. Jetzt sind Milliarden vorhanden, aus dem Nichts, von denen Gemeinden riesige Gebäude und Grundstücke kaufen, um Flüchtlingsheime zu betreiben. Man bedenke die Auswirkungen auf andere Kosten: Sozialhilfe, Kindergeld, Krankenversicherung. In zwanzig Jahren werden die meisten Horste in Deutschland dem Islam huldigen, und wegen der gescheiterten Assimilation wird das Bildungssystem völlig abstürzen, wenn Imke-Marie und Jannis-Malte erstmal auf Umut und Ramazan warten müssen, bis sie einen neuen Buchstaben lernen dürfen. Aber wir schaffen das (nächste Lüge). Tolle Aussichten.

Die Wahrheit ist: für die Briten ist die Entscheidung die beste seit fünfzig Jahren. Man kann auch Verträge schließen, die wirtschaftlich beiderseitig von Nutzen sind, ohne sich den albernen Kaspern im EU-Kabinett zu unterwerfen. Spätestens wenn Angie mir ein Flüchtlingskontingent andrehen wollte, würde ich aus dem Puff austreten. So ich als Staat, meine ich.

Also: Daumen hoch zum Brexit!

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