Freiheit?

Unser Reizthema heute: Freiheit.

Diesmal geht wieder um Meinungsfreiheit. Aber nicht nur. Es geht auch um Versammlungsfreiheit. Pressefreiheit. Und im Großen und Ganzen geht es um die Freiheit, zu sein wer man will, und zu tun was man möchte.

Sophia Thomalla. Wer? War das nicht die Frau von Rudi Assauer? Ja, vielleicht. Oder deren Tochter. Ich habe keine Ahnung, bestimmt ist die Schauspielerin oder war mal bei Big Brother. Jedenfalls hat sie einen Twitter-Account. Und da hat sie geschrieben: „Kleine Titten sind wie Flüchtlinge: keiner will sie so richtig, aber sie sind halt da.“
Riesen-Aufschrei! Wie kann man nur! So billige rassistische Parolen, nur um Follower zu bekommen. Also wirklich!
Ich fand's ganz lustig.

Tag der Deutschen Einheit. Angie hält in Dresden Hof und leiert ihre üblichen einlullenden Lügen vor sich hin. Parallel gibt es eine Pegida-Demo. Und wie auf jeder Demo werden am Anfang die Auflagen verlesen, was weiß ich, keine Springerstiefel, keine Fahnenstangen über 2 Meter, usw. Und zum Schluss sagt der Polizeiführer nochmal „Einen erfolgreichen Tag wünsche ich!“
Jetzt werden sie dem armen Kerl schön den Arsch hochbinden, denn so eine unerwünschte Meinungsfraktion auch noch freundlich zu behandeln – das geht zu weit! Das ist schlimmstes Nazitum, was Hauptkommissar Hitler da gemacht hat!
Wahrscheinlich sagt er das auf jeder Demo. Auch wenn sich die behinderten Steinewerfer von Linksaußen zum Randalieren treffen, wird er ihnen wahrscheinlich „Viel Spaß & einen erfolgreichen ersten Mai“ wünschen. Aber da gibt es keinen Aufschrei. Denn nicht jeder darf hier demonstrieren, wie er lustig ist. Nur die kleinen Nebenhoden von der Antifa, die sich vermummen und bewaffnen und eine Ausrede für ihre Gewaltneigungen suchen. Oder die Türken, die mangels deutscher Staatsangehörigket schon gar keine Versammlungsfreiheit im Sinne des Grundgesetzes für sich in Anspruch nehmen können, aber hier ihre Pros und Contras zu Diktator Erdogan kundtun müssen.

Irgendwo in der Heide: ein paar ökologisch angehauchte Leute ziehen aufs Land, back to the roots, und erinnern ein bisschen an die Amish. Sie selbst nennen sich „Völkische Siedlung“, bzw. werden sie von den durchgeballerten Gutmenschen der Amadeu-Antonio-Stiftung oder dem NDR so genannt. Die fürchten da schon wieder schlimmes Nazitum. Genauso könnte man über eine Bauwagensiedlung von Punks ketzerisch berichten, oder über kurdische Kulturvereine, oder Moscheen – macht aber keiner. Da wollen ein paar Leute unter sich sein mit ihren Gebräuchen, dann lasst sie doch, um Gottes Willen.

Was sagt uns all das? Die Hetzjagd auf alles, was politisch nicht ganz linksaußen ist, hat an Tempo zugenommen. Und es wird noch schlimmer werden, ernsthaft. Bald erleben wir bestimmt eine medial gerechtfertigte Progromnacht gegen Behausungen mutmaßlicher AfD-Sympathisanten oder ähnliches.

Lest mehr hier, bei Klopsi, wo Wahrheit und Information großgeschrieben werden – denn es sind Substantive.



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