Political Correctness
Unser
Reizthema heute: Political Correctness.
Die
Welt verändert sich. Offensichtlich darf man nicht mehr sagen, was
man denkt, sondern nur noch das, was politisch korrekt ist. Und auch
wenn man diese bedenkliche Entwicklung nun schon eine ganze Weile
beobachten kann, so nimmt sie doch langsam groteske Züge an.
Manüla
Schwesig, oder wie die heißt, irgendso eine Menstruationsministerin
aus Berlin, hat die Frauenquote durchgeboxt. Und da sind wir bei
Quoten. Quoten sind kacke. Wann immer ich x Prozent Frauen,
Migranten, Mittelstürmer oder was auch immer per Quote einsetze oder
aufstelle, läuft was schief. Weil wenn ich 50 Prozent Frauen im
Präsidium der Ronald-McDonald-Universität sitzen haben muss, obwohl
die besten 75 Prozent der Bewerber Männer sind, dann läuft was
schief. Unterrepräsentanzen haben nämlich immer einen Grund. Sonst
brauchen wir auch 50 Prozent Migranten im NPD-Vorstand, 50 Prozent
Frauen in der Impotenz-Selbsthilfegruppe, 50 Prozent Männer in der
Emma-Redaktion oder 50 Prozent Katholiken im Zentralrat der Muslime.
Weiter
geht es mit Worten. Wer hat denn noch den Überblick, was man sagen
darf und was nicht? Nigger ist ein ganz klar böses Wort, es sei denn
man ist afroamerikanischer Gangsterrapper und redet über einen
Kollegen. Aber was ist mit Neger? Ist ja Latein. Und traditionell
gewachsen, von zehn kleinen Negerlein bis zum Negerkuss. Mohr?
Maximalpigmentierter? Schwarzer? Farbiger? Ursprünglich mutmaßlich
afrikanischstämmiger Mensch? Ist doch alles scheiße. Wir reden über
einen mit sehr dunkler Hautfarbe, Punkt. Und alles, was nicht
beleidigend gemeint ist, sollte auch ok sein – besser, als
umständliche Worthülsen zu schaffen, um bloß niemandem auf die
Füße zu treten.
Ausländer
sind jetzt Mitbürger mit Migrationshintergrund. Asylanten sind
Flüchtlinge. Und sogar Zigeuner sind jetzt keine Zigeuner mehr, auch
wenn sie sich selber so nennen. Sie sind jetzt Sinti, Roma oder
mobile ethnische Minderheiten. Früher hatten sie sogar ihre eigene
Soße, meine Güte.
Bald
darf ich bestimmt auch nicht mehr Ei sagen, sondern nur noch
entwicklungsverzögertes Huhn.
Und
der dritte Pfeiler im lächerlichen Political-Correctness-Theater:
Meinungen. Die werden auch diktiert. Und zwar nicht mehr vom Volk,
sondern von Politikern, die gerne eine möglichst gut zu lenkende
Wählerschaft erschließen möchten. Son Türke als Kanzler wär doch
toll. Das zeigt, wie offen wir sind. Und das wir eigentlich für den
Zugewanderten mehr tun möchten als für den Einheimischen.
Flüchtlinge? Immer her damit. Die sind so gut qualifiziert, dass sie
hier richtig was wegschaffen können. Genau wie die mobilen
ethnischen Akademiker, die jeden Tag in der Fußgängerzone das beste
aus ihrem Betteldiplom machen. Wir brauchen die, weil ja die
Bevölkerung sonst schrumpft. Und die zahlen alle mal unsere Rente
von ihren Sozialleistungen.
Wer
Bedenken dagegen anmeldet, ist ein Nazi, aber voll.
Neue
Parteien? AfD? Geht gar nicht. Die hat bloß dasselbe Programm wie
die CDU vor 20 Jahren. Ist aber unwählbar. Im Gegensatz zu Claudia
Roth, dem ollen Polit-Pumuckl. Oder den SED-Nachfolgern von der
Linken.
Autobahnmaut?
Nein, da kommen ja keine Touristen mehr. Und es verstößt gegen
EU-Recht. Komisch, dass die Österreicher da keine Probleme mit
haben.
Flaschenwerfen
auf die Polizei ist ok, die sind ja sowieso dafür da und haben
nichts besseres zu tun, als die Bürger zu überwachen und anlasslos
Unschuldige zu vertrimmen.
Gewalttäter?
Der kann ja nichts dafür, es gibt schließlich einfach zu wenig
Betreuungsmöglichkeiten für gelangweilte Jugendliche.
Quoten
hinterfragen? Nazi. Falsches Wort gewählt? Nazi.
Überlegt
mal für euch selbst. Habt eine Meinung. Und sagt sie. Ganz stolz,
ohne Zurückhaltung, ohne Bedenken, dass sie gegen den politischen
Mainstream verstößt. Es gibt keine Political Correctness, das ist
nur ausgedacht. Lasst euch nicht den Mund verbieten, ernsthaft.
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