Kopftücher
Unser
Reizthema heute: Kopftücher
Kopftücher
sind kacke. Bei Thelma & Louise sind sie cool, ok, und die
russische Oma darf auch eines tragen. Aber ansonsten bedeuten sie:
Islam, unterdrückte Gebärmaschine ohne freien Willen oder Rechte.
Es
ist schlimm, das überall Kopftücher zu sehen sind, weil sie für
eine völlig zu Unrecht tolerierte steinzeitliche Religion stehen,
ach was sage ich, toleriert, ich meine hofiert. Es kann ja jeder
privat Rituale abhalte, wie er will, oder sich anziehen, wie er will,
ob Hotpants und raushängende Titten oder wie Sub-Zero aus Mortal
Kombat. Wo Kopftücher als Symbol für eine gefährliche Religion
aber nichts zu suchen haben, ist im öffentlichen Dienst.
Das
dachte sich auch das Bundesland Berlin (bevor es von diesen
Rot-Rot-Grünen Vollhorsten übernommen wurde) und erließ ein
Neutralitätsgesetz. Das verbietet religiöse Glaubenssymbole in
öffentlichen Ämtern, z.B. bei Lehrern, Polizisten oder Richtern.
Nun
hat Berlin eine Lehrerin nicht einstellen wollen, weil diese auf
ihrem Kopftuch bestand. Stattdessen an einer Berufsschule zu
unterrichten, wie man ihr wohl großzügig anbot, lehnte sie ab und
verklagte das Land. Und sie fand am Landesarbeitsgericht eine
Richterin, die dämlich genug war, ihr Recht zu geben. Denn die
Richterin sah „keine konkrete Gefährdung des Schulfriedens“
durch das Kopftuch, gab dem Neutralitätsgesetz die Note 3-, erkannte
der Lehrerin 8680 Euro Schadensersatz für entgangene Gehälter zu,
und demnächst wird sie wohl irgendwo mit ihrem Kopftuch
unterrichten, und die unintegrierten unter den Schülern werden
denken, dass es ok ist, seine steinzeitliche Religion allen Menschen
wie einen Penis ins Gesicht zu reiben.
Früher
durfte man im Unterricht nicht mal ein Baseballcap tragen, heute kann
sich sogar die Lehrerin mit Kopftuch da hinstellen. All das wäre ja
nicht schlimm, wenn es Einzelfälle wären. Aber in Deutschland kann
so ein Urteil leicht Schneeballwirkung entfalten. Und schon ist es
vorbei mit der Trennung von Staat und Religion.
Das
Urteil zeigt nämlich vor allem eines: wie wenig wir gewillt und in
der Lage sind, Integration einzufordern. Ernsthaft.
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