Hasspostings

Unser Reizthema heute: Hasspostings

Heiko Maas, der blasse Erbsenzähler aus dem Justizministerium, hat ja bekanntlich nichts besseres zu tun, als gegen Fake News und Hasspostings zu kämpfen. Das sieht ungefähr so aus:

User A: „Rechtsextreme Gewalttaten haben letztes Jahr um 10.000% zugenommen! → mutmaßlicher Fakt

User B: „Möglicherweise sind linksextreme Gewalttaten ein größeres Problem als ihre Präsenz in den Medien erkennen lässt“ → Fake News

User A: „Scheiß Bullenschweine! Nieder mit der Staatsgewalt! Heute ein paar Nazis abklatschen!“ → unbedenklicher Beitrag

User B: „Ich finde, wir sollten genauer hinschauen, wer nach Deutschland einwandern darf.“ → purer Hass

Maasomat hat schon einen Gesetzentwurf gezimmert. Renate Künast geht er nicht weit genug, die würde am liebsten alles verbieten und löschen, was ihr nicht passt, auch wenn es keine Straftat darstellt. Aber auch so bedeutet das Vorhaben bloß eines: unverhohlene Zensur.

Sogar eine Strafanzeige gegen Mark Zuckerberg hat Hass-Heiko sich schon erlaubt. Während er fleißig dabei ist, die freie Meinungsäußerung einzuschränken und die Zensur einzuführen, frage ich mich: seit wann ist denn bitte schön Hass verboten? Hass ist toll. Ich z.B. hasse so viele Dinge, dass ich jetzt mal ein richtig schönes Hassposting loswerden will. Denn ich hasse:

  • Jochen Schweizer
  • Rosinen
  • Pizza mit Hollandaise-Soße
  • Varietevorführungen
  • Massentierhaltung
  • unsere Wegwerfgesellschaft
  • dickfällige Lkw-Fahrer, die die Mittelspur blockieren, um andere dickfällige Lkws zu „überholen“ (im Überholverbot)
  • Autofahrerfotzen, die nicht blinken, Kurven schneiden und auch sonst nicht viel von Verkehrsregeln halten.
  • nazideutsche Campingplätze mit angeschlossenen Seen und behinderten Hausregeln
  • rücksichtlose Missachtung von Rechtschreibregeln, insbesondere fehlende Satzzeichen und auseinandergeschriebene Komposita
  • die dämliche Antifa
  • Jogginghosen
  • Shisha-Bars
  • Spielhallen
  • kriminelles Mistvolk
  • Gutmenschen, die nicht die Eier in der Hose haben, gegen kriminelles Mistvolk vorzugehen
  • religiöse Fanatiker
  • Politiker (alle)

Die Liste ist nicht abschließend. Aber das musste raus, ernsthaft.

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