Rainer Wendt

Unser Reizthema heute: Rainer Wendt

Rainer Wendt. Das ist der Typ von der Deutschen Polizeigewerkschaft, der aktuell ständig in Talkshows den gesunden Menschenverstand vertritt und gegen Kindergartenjustiz und Rot-Grüne-Sozialromantik klare Kante zeigt. Ein Buch geschrieben hat er auch. Gelesen hab ich es nicht, aber soweit ich gehört habe, könnte er wohl Gastautor auf Klopsi-regt-sich-auf sein (bloß ohne den Kick-Ass-Humor).
Die Grünen, die ja von Innenpolitik mal gar keinen Plan haben, haben es aber auf ihn abgesehen, weil er zu viel Kritik an speziell dieser Partei übt. Zurecht, denn die Grünen sind ja nunmal amtlich Kacke. Einer dieser Grünen hört auf den klangvollen Namen Oliver von Dobrowolski, und er hat sogar eine Online-Petition ins Leben gerufen, um Wendt den Mund verbieten zu lassen. Denn Wendt soll ja gefälligst bloß nicht in Talkshows auftreten, am Ende rüttelt er noch die Leute wach.
Olaf Dombrolowski könnte vielleicht der Frank Underwood der Grünen sein, denn wenig später – und das sind bloß Mutmaßungen meinerseits – haben seine Henchmen einen handfesten Skandal ausgegraben: Rainer Wendt wird als Polizist bezahlt! Ein Polizeibeamter bekommt das Gehalt eines Polizeibeamten! Man stelle sich das vor! Wahnsinn!
Ok, er ist quasi freigestellt, heißt, er kommt kaum zur richtigen Arbeit, weil er halt viel Gewerkschaftliches zu erledigen hat, und das hat man ihm ermöglicht. Das hat das Land NRW ihm ermöglicht, aktiv und vorsätzlich. Macht man halt so mit Gewerkschaftsvorsitzenden. Das ist so wie wenn Silvana Koch-Mehrin oder Martin Schulz Geld fürs Europaparlament kassieren, aber gar nicht an den Sitzungen teilnehmen, sondern lieber das süße Leben genießen. Haben sie schön im Dreck gewühlt und was gefunden, die kleinen grünen Männchen von den Grünen.
Jetzt kann man diskutieren, ob das so richtig und fair ist, aber Fakt ist: das Land NRW wusste es nicht nur, sondern hat es aktiv unterstützt. Also Wendt trifft keine Schuld, würde ich sagen.
Und by the way: glaubt einer, Bibiana Steinhaus, diese tolle Schiedsrichterin, fährt 40 Stunden die Woche mit dem Streifenwagen durch die Gegend? Die ist garantiert immer schön freigestellt, um Fußball zu pfeifen und Aushängeschild zu spielen. Da regt sich keiner drüber auf.
Also: Herr Wendt, ich hoffe, sie machen weiter den Mund auf und bekommen noch viel Sendezeit. Und an Olli Dobbrowolli: Klappe zu! Ernsthaft.

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