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Völkerwanderung

Unser Reizthema heute: Völkerwanderung Neulich sah ich einen Sticker an einem Laternenpfahl: Refugees welcome – bring your families! Von wegen. Das ist ja nun wirklich eine Mindermeinung. Glaubt man den Nachrichten, dann haben Flüchtlinge einen echt schweren Stand. Dürfen nicht arbeiten. Wo sie doch alle Ärzte sind und hier den Facharztmangel auf dem Land bekämpfen könnten. Und Deutschland bietet ihnen nicht mal Sprachkurse an. Sowas aber auch. Wenn ich in Kanada oder den USA an der Grenze vorspreche und verlange, dass ich arbeiten darf und bitteschön auch einen Sprachkurs haben möchte, würde ich da wahrscheinlich außer einem freundlichen aber bestimmten Arschtritt der Homeland Security wenig angeboten bekommen. Der Kampf für Flüchtlingsrechte, dem sich die deutschen Sozi-Medien verschrieben haben, ist einfach albern. Wer hierher flüchtet, ist wahrscheinlich froh über ein Dach über dem Kopf und keine ständige Todesangst (oder sollte es sein). Wer aber bloß den Staat ...

Notaufnahme

Unser Reizthema heute: Notaufnahme Wer sich beim Kochen unabsichtlich den Finger verkürzt oder beim unachtsamen Durch-die-Wohnung-Tanzen den Kopp anhaut, der guckt in der Regel erstmal sparsam und staunt, wieviel Blut aus so einem Menschen eigentlich rauskommen kann. Unweigerlich folgen dann Gedanken, ob die angesägte Fingerkuppe die Pianistenkarriere vereiteln könnte, oder ob einfach eine echt hässliche Schramme am Kürbis zurückbleibt und wir bei eBay künftig als „Scarface763“ verkaufen müssen. Und während Igor, der sich in Sibirien versehentlich die Axt ins Bein gehauen hat, wahrscheinlich einen ölverschmierten Lappen darumbinden und zur Flasche greifen würde, treibt uns in unserem medizinisch gut- bis überversorgten Land unser Gewissen an den einzigen Ort, wo man unser Leben noch retten kann: in die Notaufnahme. Und Notaufnahme Samstag Nacht ist wirklich das Nonplusultra der Unterhaltung – eine grandiose Mischung aus Asi-TV vom Nachmittag und Scrubs. Denn abgesehe...

Integrationsverweigerer

Unser Reizthema heute: Integrationsverweigerer Ich rege mich ja gerne darüber auf, dass an vielen Orten einfach zu viele Kackleute herumlaufen. Nun kam der Klopsi in den letzten Wochen an diversen Veranstaltungen vorbei, u.a. einem Marathon, einem Stadtteilfest und einer kleinen Stadtteil-Tanz-in-den-Mai-Festzelt-Party. Und was soll ich sagen? Nur normale Leute! Ali Muselmani hat halt keinen Bock, sich abseits zwielichtiger Kaschemmen rumzutreiben, Shaban Kosovari nimmt nur Steroide, statt mal laufen zu gehen - reicht auch, wenn er nur seine Freundinnen im Puff beindrucken will - und die als Ninja verkleideten Frauen haben auch kein Interesse, sprachlich und kulturell mal Anschluss zu suchen. Nicht mal einer der vielbesungenen rumänischen Ärzte oder bulgarischen Ingenieure war auszumachen. Einer von Klopsis Kollegen, der eigentlich ganz normal und voll angekommen scheint, hat seine drei Kinder Metin, Cetin und Cretin genannt und redet nur Türkisch mit Ihnen zuhause, genau ...

Tröglitz ist überall

Unser Reizthema heute: Tröglitz Tröglitz ist ein kleines Dorf im Osten. Das ist da, wo früher die DDR war und jetzt alles voller Nazis ist, die vor lauter Arbeitslosigkeit den ganzen Tag nur Afrikaner um den Block jagen. Deutschland hat nämlich ein großes Neonazi-Problem. So stellen es die Medien zumindest dar. Wie passend, dass jetzt das Dach eines geplanten Asylantenheims im beschaulichen Tröglitz abgefackelt ist. Das passt ja ganz hervorragend zu dem Bild, was die Politik uns verkaufen will. Großes Neonazi-Problem. Wir brauchen schärfere Gesetze und Spezialeinheiten gegen Neonazis. So sieht's aus. Und dann bedroht auch noch einer dieser Nazis einen Landrat. Uiuiui!   Warum das alles? Weil die in Tröglitz kein Asylantenheim wollen. Also, die Politiker schon, aber die Bürger nicht. Und weil die Bürger bundesweit langsam die Nase voll haben von dämlichen Parolen wie „Deutschland braucht jedes Jahr 12 Millionen Zuwanderer“, will eigentlich keiner mehr Asylantenheime, wie si...

Zauberer

Unser Reizthema heute: Zauberer Schon mit Kleinkunst kann ich nichts anfangen. Ob irgendein angemalter Clown ganz toll jonglieren oder mit seinem Diabolo herumeiern kann, könnte mich nicht noch peripherer tangieren. Ich hasse auch diese Stelzen-Typen, die bei Straßenfesten herumlaufen, Pantomimen, Teufelsgeiger und ganz besonders Tänzer. Da schnüffel ich lieber am Bratwurststand als mir solche Kacke anzugucken. Aber noch viel, viel schlimmer als all das finde ich Zauberer. Ich hasse Zauberer. Früher waren die schon kacke, im Kindergarten, als irgend so ein trauriger nebenruflicher Zylinderträger Hasen aus dem Hut gezogen hat. Dann kam David Copperfield. Der ist mal über Claudia Schiffer rüber, was ihn ein bisschen in die Schlagzeilen brachte. Und er machte richtig Tamtam, mit viel Buhei in großen Hallen, letztlich hat er aber die selbe Scheiße abgezogen wie alle anderen: Frauen „zersägt“, sich „teleportiert“, sich irgendwo unter Wasser an einer Atombo...

Kopftuchverbot

Unser Reizthema heute: Kopftuchverbot. Es ist soweit: das Bundesverfassungsgericht hat das Kopftuchverbot für Lehrerinnen gekippt, wie die gemeine reißerische Presse es formuliert. Genauer sagen die albern verkleideten alten Männer in rot, dass das Schulgesetz nicht zur "Darstellung christlicher und abendländischer Bildungs- und Kulturwerte oder Traditionen" dienen darf, sondern alle Religionen gleich behandeln muss, z.B. den Islam. In der Konsequenz müssen dann aber auch die Jünger der blutrünstigen Kali oder der schweriner Kannibalenkult ihre Abzeichen im Lehramt tragen dürfen. Angeblich gebe es keine "tragfähige Rechtfertigung" für eine Bevorzugung der christlichen oder jüdischen Religion. Außer der natürlich, dass der Islam kacke ist, weil er in seiner Entwicklung 1000 Jahre hinter den anderen Religionen herhinkt und nur Terror und Unterdrückung fabriziert. Es ist ja nicht so, dass Bundestag und Bundesrat nicht einfach die Verfassung ändern könnte...

Gender-Scheiße

Unser Reizthema heute: Gender-Scheiße Das ewige Geschrei, es müsse etwas für die Gleichstellung der Frau getan werden, und die ewigen Versuche, es bis zur Lächerlichkeit zu überziehen, haben nach der Bestellung von Frauenbevorzugungsbeauftragtinnen und der Frauenquote nun einen neuen Höhepunkt gefunden: Denn unter den ganzen Nutzlosen, die vorzutäuschen versuchen, ihre ausgedachten „Gender Studies“ wären eine Wissenschaft, gibt es welche, die sich jetzt das Thema Sprache vorknöpfen. Mittlerweile hat fast jede Institution eine Broschüre herausgebracht, die einen Titel trägt wie „Leitfaden für eine geschlechterneutrale Sprache“. Der Inhalt ist immer gleich, offenbar weil alle voneinander abschreiben, und heute herhalten müssen die „Empfehlungen der Gleichstellungsbeauftragten der Universität zu Köln“. Was da drinsteht, ist so daneben, dass ich es eigentlich gar nicht kommentieren muss. Ich fange mal an zu zitieren: „ Untersuchungen haben gezeigt, dass [...] wir mit unsere...